Published On: 10.03.2025

Ein erholsamer Schlaf ist essenziell für die Gesundheit – doch viele ältere Menschen haben Schwierigkeiten, nachts zur Ruhe zu kommen. Ob Durchschlafstörungen, frühes Erwachen oder ein insgesamt leichter Schlaf – Schlafprobleme können den Alltag und das Wohlbefinden erheblich beeinträchtigen. Doch was sind die häufigsten Ursachen und welche Lösungen gibt es?

In diesem Beitrag erfahren Sie, warum sich der Schlaf im Alter verändert und welche einfachen, aber wirkungsvollen Maßnahmen zu einer besseren Nachtruhe beitragen können.

Warum haben viele ältere Menschen Schlafprobleme?

Mit zunehmendem Alter verändert sich der Schlafrhythmus. Die Tiefschlafphasen werden kürzer, das Durchschlafen fällt schwerer und viele Senioren wachen früh auf. Dazu kommen oft gesundheitliche Beschwerden, die die Nachtruhe stören.

Veränderter Schlafrhythmus: Die innere Uhr verschiebt sich, was zu früherem Erwachen führt.
Häufigerer Harndrang: Ein schwächerer Blasenschließmuskel führt zu häufigem nächtlichem Wasserlassen.
Schmerzen & Beschwerden: Arthritis, Rückenschmerzen oder Restless-Legs-Syndrom beeinträchtigen den Schlaf.
Medikamente: Einige Arzneimittel, z. B. gegen Bluthochdruck oder Depressionen, können den Schlaf stören.
Psychische Faktoren: Einsamkeit, Sorgen oder Depressionen können zu Schlaflosigkeit führen.

Tipps für besseren Schlaf im Alter

Glücklicherweise gibt es viele Möglichkeiten, den Schlaf zu verbessern – ganz ohne Medikamente.

1. Schlafumgebung optimieren

Bequemes Bett: Eine ergonomische Matratze und ein passendes Kissen unterstützen die Wirbelsäule.
Ruhige Atmosphäre: Dunkle Vorhänge, leise Hintergrundgeräusche oder eine angenehme Raumtemperatur (16-18°C) fördern die Entspannung.
Keine störenden Lichtquellen: Bildschirme, Straßenlaternen oder LED-Wecker können den Schlaf beeinträchtigen.

2. Tagesrhythmus stabil halten

Regelmäßige Schlafenszeiten: Jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett gehen und aufstehen.
Viel Tageslicht tanken: Morgens eine Runde an die frische Luft gehen, um den Schlaf-Wach-Rhythmus zu stabilisieren.
Tagsüber aktiv bleiben: Leichte Bewegung oder Spaziergänge verhindern übermäßige Tagesmüdigkeit.

3. Die richtige Abendroutine entwickeln

Sanfte Rituale einführen: Eine Tasse Kräutertee, ein warmes Fußbad oder eine entspannende Musik helfen, zur Ruhe zu kommen.
Digitale Geräte meiden: 1 Stunde vor dem Schlafengehen keine Smartphones oder Tablets nutzen.
Schweres Essen vermeiden: Späte, fettige Mahlzeiten können den Magen belasten und den Schlaf stören.

4. Entspannungstechniken ausprobieren

Atemübungen: Tiefe Bauchatmung kann helfen, schneller einzuschlafen.
Sanfte Dehnübungen: Leichte Yoga- oder Stretching-Übungen entspannen Muskeln und Geist.
Meditation & Achtsamkeit: Eine geführte Meditation kann Ängste abbauen und das Einschlafen erleichtern.

Wann sollte man ärztlichen Rat einholen?

Wenn Schlafprobleme über Wochen bestehen und die Lebensqualität stark beeinträchtigen, ist ein Gespräch mit einem Arzt ratsam. Besonders wenn Symptome wie extreme Tagesmüdigkeit, lautes Schnarchen (möglicherweise Schlafapnoe) oder anhaltende Einschlafstörungen auftreten, sollte medizinischer Rat eingeholt werden.

Fazit: Besser schlafen im Alter ist möglich!

Ein gesunder Schlaf ist auch im höheren Alter machbar – mit der richtigen Schlafhygiene, einer angepassten Abendroutine und einfachen Entspannungstechniken. Kleine Veränderungen können oft eine große Wirkung haben. Probieren Sie es aus!

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