Published On: 27.01.2025

Osteoporose, auch als Knochenschwund bekannt, ist eine weit verbreitete Erkrankung, die vor allem ältere Menschen betrifft. Doch was genau steckt dahinter, und wie kann man die Knochengesundheit aktiv unterstützen? In diesem Beitrag erfahren Sie alles über die Ursachen, präventive Maßnahmen und praktische Tipps, um den Alltag von Betroffenen zu erleichtern.

Was ist Osteoporose?

Osteoporose ist eine chronische Erkrankung, bei der die Knochendichte abnimmt und die Knochen an Stabilität verlieren. Dies führt zu einem erhöhten Risiko für Knochenbrüche, insbesondere an Hüfte, Wirbelsäule und Handgelenken. Oft bleibt die Krankheit lange unbemerkt, da sie keine frühen Symptome zeigt – ein Knochenbruch ist häufig das erste Anzeichen.

Die Hauptursachen von Osteoporose

Die Knochengesundheit wird durch eine Vielzahl von Faktoren beeinflusst:

  1. Alter: Mit zunehmendem Alter nimmt die Knochendichte natürlicherweise ab.
  2. Geschlecht: Frauen sind aufgrund hormoneller Veränderungen nach der Menopause besonders gefährdet.
  3. Ernährung: Ein Mangel an Kalzium und Vitamin D schwächt die Knochenstruktur.
  4. Bewegungsmangel: Ohne regelmäßige körperliche Aktivität bauen sich Knochen schneller ab.
  5. Genetik: Eine familiäre Vorbelastung erhöht das Risiko.
  6. Lebensstil: Rauchen, übermäßiger Alkoholkonsum und unausgewogene Ernährung können Osteoporose begünstigen.

Wie kann man Osteoporose vorbeugen?

Die gute Nachricht: Es gibt viele Maßnahmen, um die Knochengesundheit zu fördern und Osteoporose vorzubeugen.

1. Kalziumreiche Ernährung

Kalzium ist ein essenzieller Baustein für starke Knochen. Lebensmittel wie Milchprodukte, grünes Gemüse (z. B. Brokkoli, Grünkohl) und Mandeln sind besonders kalziumreich.

2. Vitamin-D-Aufnahme fördern

Vitamin D hilft dem Körper, Kalzium effektiv aufzunehmen. Sonnenlicht ist die beste Quelle für Vitamin D – schon 10 bis 15 Minuten täglich reichen oft aus. Ergänzend können fettige Fischsorten (z. B. Lachs) oder Nahrungsergänzungsmittel unterstützen.

3. Regelmäßige Bewegung

Krafttraining und Aktivitäten wie Nordic Walking, Yoga oder Tanzen fördern die Knochendichte und stärken die Muskulatur, die die Knochen schützt.

4. Auf den Lebensstil achten

  • Rauchstopp: Rauchen reduziert die Knochendichte.
  • Moderater Alkoholkonsum: Übermäßiger Alkoholgenuss schädigt die Knochenstruktur.
  • Gewicht im Blick behalten: Untergewicht erhöht das Risiko für Osteoporose.

5. Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen

Ab einem bestimmten Alter oder bei familiärer Vorbelastung sollten Sie die Knochendichte regelmäßig überprüfen lassen.

Unterstützung für Betroffene im Alltag

Menschen mit Osteoporose benötigen besondere Aufmerksamkeit, um das Risiko für Stürze und Knochenbrüche zu minimieren.

1. Sturzprävention

  • Sorgen Sie für eine sichere Wohnumgebung: Entfernen Sie Stolperfallen wie lose Teppiche oder Kabel.
  • Verwenden Sie rutschfeste Matten im Badezimmer.
  • Installieren Sie Haltegriffe an gefährdeten Stellen, z. B. im Bad oder an Treppen.

2. Hilfsmittel nutzen

  • Orthopädische Schuhe und Gehhilfen können die Stabilität verbessern.
  • Spezielle Matratzen und Kissen entlasten die Knochen im Schlaf.

3. Psychologische Unterstützung

Die Diagnose Osteoporose kann emotional belastend sein. Sprechen Sie mit Betroffenen über ihre Sorgen und ermutigen Sie sie, Hilfe anzunehmen – ob durch Selbsthilfegruppen, Beratungsstellen oder Therapeuten.

4. Ausgewogene Ernährung sicherstellen

Pflegen Sie eine abwechslungsreiche Ernährung, die reich an Kalzium und Vitamin D ist. Für Menschen mit Appetitmangel können angereicherte Lebensmittel oder Nahrungsergänzungsmittel eine Lösung sein.

Fazit: Aktiv gegen Osteoporose

Osteoporose mag eine Herausforderung sein, doch mit der richtigen Prävention, einer gesunden Lebensweise und gezielter Unterstützung können Sie das Risiko minimieren und Betroffenen zu mehr Lebensqualität verhelfen. Achten Sie auf Ihre Knochengesundheit – es lohnt sich!

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