
01.04.2026 | Autorin: Vanessa Serwing
Pflegegrad? Lange wusste ich nicht, dass uns dafür jeden Monat Pflegehilfsmittel zustehen.
Viele Angehörige kaufen Pflegehilfsmittel für die Pflege der Eltern selbst – obwohl dafür monatlich ein Anspruch bestehen kann.
Mein Vater hat einen Pflegegrad. Im Alltag braucht er Unterstützung – zum Beispiel beim Waschen, Anziehen oder bei der allgemeinen Versorgung zu Hause. Viele Dinge habe ich lange einfach selbst organisiert und gekauft, weil ich dachte: „Das gehört eben dazu.“
Was ich damals nicht wusste: Menschen mit Pflegegrad können Pflegehilfsmittel zum Verbrauch im Wert von bis zu 42 € monatlich in Anspruch nehmen. Dazu gehören zum Beispiel Einmalhandschuhe, Bettschutzeinlagen, Desinfektionsmittel oder Masken.
Warum viele diesen Anspruch gar nicht nutzen
Viele Familien wissen schlicht nicht, dass es diesen Anspruch überhaupt gibt. Andere denken, die Beantragung sei kompliziert oder man müsse sich alles selbst zusammensuchen.
Genau so ging es mir auch. Ich hatte zuerst angenommen, dass das wieder mit viel Papierkram, Telefonaten und Aufwand verbunden ist. Dabei kann es heute oft deutlich einfacher laufen, als viele vermuten.
Was uns im Alltag wirklich entlastet hat
Seit wir das für uns geregelt haben, muss ich nicht mehr ständig daran denken, ob noch Handschuhe, Desinfektion oder Bettschutz im Haus sind. Gerade wenn man ohnehin schon viel organisiert, ist das eine spürbare Erleichterung.
Besonders angenehm finde ich, dass die benötigten Produkte regelmäßig nach Hause geliefert werden können. So spart man sich Wege, Zeit und unnötigen Stress im Alltag.
Und auch finanziell macht das einen Unterschied – denn diese Produkte braucht man oft Monat für Monat.
Welche Produkte können dazugehören?
Typische Pflegehilfsmittel zum Verbrauch sind zum Beispiel:
1. Einmalhandschuhe
2. Desinfektionsmittel für Hände und Flächen
3. Bettschutzeinlagen
4. Schutzschürzen
5. Mundschutz / Masken
Welche Produkte im Einzelfall sinnvoll sind, hängt natürlich immer von der Pflegesituation zu Hause ab.
Für wen kann dieser Anspruch gelten?
Wenn ein anerkannter Pflegegrad vorliegt und die Pflege zu Hause stattfindet, kann grundsätzlich ein Anspruch auf Pflegehilfsmittel zum Verbrauch bestehen.
Viele Angehörige wissen das nicht – und zahlen deshalb Dinge aus eigener Tasche, die unter Umständen über die Pflegekasse berücksichtigt werden könnten.
So einfach läuft die Beantragung online ab.
Ich hätte nicht gedacht, dass es mittlerweile so unkompliziert geht. Statt selbst lange zu recherchieren, kann man heute oft einfach prüfen lassen, ob ein Anspruch besteht und welche Produkte für den Alltag sinnvoll sind.
Gerade für Angehörige ist das hilfreich, weil man ohnehin schon genug organisiert und sich nicht auch noch durch Formulare und unübersichtliche Informationen kämpfen möchte.
In 4 Schritten online zur monatlichen Pflegebox
Viele wissen nicht, dass man für den Antrag nicht viel benötigt. Wichtig sind die Kontaktinformationen, der Pflegegrad und die Pflegeinformationen (Krankenkasse Versichertennummer) der zu pflegenden Person.
-
1Vitaseni.de besuchen Starten Sie bequem online und informieren Sie sich in wenigen Augenblicken.
-
2Passende Pflegehilfsmittel auswählen Wählen Sie die Produkte, die im Pflegealltag gebraucht werden. Insgesamt kann man Artikel im Wert von bis zu 42€ auswählen.
-
3Angaben zur Pflegesituation ausfüllen Informationen zum Pflegegrad und Versichertennummer ausfüllen, damit der Antrag mit einem Klick direkt an die Pflegekasse weitergeleitet wird.
-
4Antrag mit einer digitalen Unterschrift direkt am Smartphone abschließen Nach Genehmigung die Pflegebox monatlich nach Hause bekommen - regelmäßig und bequem direkt an die Haustür.


